Joe Yancho

Joe Yancho

Joe Yancho

Joe Yancho

         Im Alter von elf Jahren begann Joe seine musikalische Ausbildung bei dem klassischen Meister Anthony Giamo. Er setzte sein Studium während der gesamten Grundschulzeit fort. Nach dem Eintritt in die High School studierte Joe Musiktheorie bei dem weltbekannten klassischen Komponisten Ron Mazurek, der heute Vorsitzender des Fachbereichs Musik an der New York University ist. Doch es war sein Vater, der ihn in seine lebenslange musikalische Liebe einführte – den Blues. Mit vierzehn Jahren, als er zum ersten Mal B.B. Kings Album „His Electric Best“ hörte, war Joe vom Blues begeistert. Während andere Kinder die Bands der „British Invasion“ hörten, die lediglich eine schlechte Imitation schwarzer Blueskünstler waren, hörte Joe das Original. Muddy Waters, B.B. King, Howlin’ Wolf, Lonnie Johnson, Albert King und andere prägten Joes Stil.

         Während seiner gesamten Schulzeit spielte Joe in einer Reihe von Blues-orientierten Rock’n’Roll-Bands. Als er 1977 an die Westküste zog, lernte Joe die Country-Musik kennen. Von diesem populären Trend mitgerissen, spielte Joe einige Jahre lang Country und trat als Vorgruppe für Künstler wie Eddie Raven und die Country-Legende Buck Owens auf. Als der Country-Hype abebbte, kehrte Joe zum Rock ’n’ Roll zurück.


         Während Joe in einer lokalen Band spielte, lernte er den mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichneten Komponisten Gip Noble („Love TKO“ – Teddy Pendergrass) kennen. Mit Gip am Klavier und Joe an der Gitarre gründeten sie „Blue to the Bone“. Sie traten überall in Südkalifornien auf und begeisterten das Blues-Publikum überall mit ihrer Interpretation von Blues-Klassikern und eigenen Stücken.

         Als Gip zu einer Europatournee mit den Brothers Johnson aufbrach, hatte Joe das Glück, Charlie Vasquez und James Bentley kennenzulernen, die bei Rosie spielten. Da sie der Meinung waren, dass Joes Stil perfekt zu den Originals passte, luden sie ihn ein, der Band beizutreten. Joe betrachtete es als Ehre und Privileg, mit einer wahren Rock-’n’-Roll-Legende und einem Pionier dieser Musikrichtung zu spielen, und ergriff die Chance sofort. Als Mitglied der „Originals“ genießt Joe es, andere Oldies-Acts wie Barbara Lewis, Al Wilson, Jewel Akins und die Olympics zu begleiten – ebenso wie das, was er als Höhepunkt seiner musikalischen Karriere ansieht: als Gitarrist für Rosie zu spielen.